Wir, das sind mein Mann Wolfgang - selbständiger staatlich geprüfter Hufbeschlagsschmied, unsere Töchter Emily und Lenja, und ich Jessy - als gelernte Bürokauffrau zu Hause zuständig für die Buchhaltung, den Futterverkauf samt Ernährungsberatung für Hunde und Katzen sowie die Pflege und Aufzucht unserer Tiere.
Zu unserer Familie gehören neben unseren Hunden
noch unsere Reitponystuten Stella und Shoko, sowie
die Jährlingstuten Grace und Ruby und unser
Hengsfohlen Nordwind. Unsere Stallkatzen, einige Herdbuchzuchtschafe und
unsere Maran-Hühner.
Nähere Infos
hierzu findet ihr auf der
Homepage meines
Mannes.
So, und nun zu unseren Hunden und mir:
Verrückt nach Hunden war ich schon immer - doch den Wunsch vom eigenen Hund konnte ich mir erst zusammen mit meinem Mann Wolfgang ermöglichen. Zuvor war es auf Grund des selbstständigen Bäckereibetriebs meines Vater, der Tierhaarallergie meiner Mutter und dann auch noch wegen des Platzproblems absolut nicht möglich die artgerechte Haltung eines Hundes zu gewährleisten und somit musste mein großer Traum noch eine zeitlang warten.
Ich hatte jedoch großes Glück dass es auf der Mühle wo ich als Kind reiten lernte so viele verschiedene Hunde gab, sodass ich jeden Tag Kontakt mit ihnen haben konnte und viel von ihnen lernen durfte. Auch Freunde und Bekannte hatten einen Hund den ich mir öfters mal zum spazieren gehen oder ausreiten leihen durfte.
Doch schon immer haben mich die Rassen Border Collie und Australian Shepherd fasziniert - und so war klar: Wenn ein Hund, dann einer dieser beiden Rassen!
Ja und dann lernte ich Oktober 2004 Wolfgang kennen, ein paar Monate später dann seinen Border Collie Rüden Hank und seine Heimat Herxheim. Schnell war mir klar - genau hier gehör ich hin. So kam ich dann automatisch zu meinem ersten Hund - und dann auch gleich noch zu einem so außergewöhnlichem Border Collie. Und wie das Schicksal so manchmal spielt, zog dann Januar 2007 Border Collie Hündin Pina bei uns ein. Eine klasse Hündin - jedoch ganz anders als unser Rüde Hank.
Doch meine Sehnsucht nach
einem Australian Shepherd wurde immer größer, so
dass wir beschlossen Ausschau nach einer Aussie
Hündin zu halten und nach langer Suche war es
dann auch endlich so weit:
Aponi, unsere
Australian Shepherd Hündin kam als Welpe im
August 2007 zu uns. Ihre ruhige und
ausgeglichene Art macht sie zu einer
außergewöhnlichen Vertreterin ihrer Rasse.
Nach dem dann Pinas Mutter Lynn von unserem Hank im November 2008 belegt wurde und wir uns aus dieser Anpaarung einen Hütekracher wie Hank und Lynn erhofften, entschieden wir uns eine Hündin aus diesem Wurf zu behalten und diese war Chill. Sie entwickelte sich wirklich prima, hatte einen einwandfreien Charakter und viele Eigenschaften ihres Vaters. Doch leider fehlte ihr genau dass, wegen dem wir sie uns ausgesucht haben - sie eignete sich nicht für die Arbeit an unseren Schafen und so beschlossen wir für sie ein neues geeignetes zu Hause zu suchen welches wir auch im Sommer 2009 gleich fanden. Sie lebt dort glücklich und zufrieden und wir sind sehr froh darüber für Chill ein so gutes zu Hause gefunden zu haben.
Zwischenzeitlich gingen
zwei weitere Wünsche von mir im Januar 2009 in
Erfüllung - die Geburt unserer Tochter Emily und
der erste eigene Wurf mit unseren Border Collies
Pina und Hank. Dieser Wurf beflügelte meine
Leidenschaft so sehr dass ich mich nun noch
intensiver mit dem Thema Hundegesundheit, -zucht
und -ausbildung beschäftigte. Um meinen
Wissenstand zu verbessern besuche ich regelmäßig
Züchterseminare- und Tagungen von verschiedenen
Anbietern.
Im Oktober 2009 war es dann so weit, Aponi brachte die ersten kleinen Aussiezwerge zur Welt - und da wir von ihr schon immer total begeistert sind habe ich mich dafür entschieden aus ihr eine Nachzuchthündin zu behalten und darauf meine weitere Australian Shepherd Zucht aufzubauen. Die Entscheidung wer diese Hündin sein wird lag allerdings nicht allein in meiner Hand, vielmehr suchte der Welpe Aisha immer mehr die Nähe zu unserer Tochter Emily und umgekehrt. Schnell waren die Beiden ein Herz und eine Seele - somit war klar wer bleibt.
2010 nahmen wir an einigen Rassehundeausstellung teil. Aponi und Aisha hatten Beide sehr erfolgreich abgeschnitten und auch vier weitere Hunde meiner Nachzucht haben in diesem Jahr erfolgreich daran teilgenommen.
Zur gleichen Zeit hatte Pina ihren zweiten und letzten Wurf aus dem wir uns einen Welpen behalten haben. Wir haben uns für die kleine Maus Blue entschieden in der Hoffnung dass sie später mal in die Fußstapfen ihres Papas Hank treten wird und die Arbeit an den Schafen so gut wie er erledigt.
Seit September 2010 waren wir dann zu viert - unsere zweite Tochter Lenja kam Ende des Monats zur Welt und hält uns seither richtig gut auf trapp ;-)
Leider klappte es zwischen Pina und Aponi in unserem Rudel schon länger nicht mehr und es kam fast täglich zu Auseinandersetzungen, welche nicht immer ohne Folgen blieben. Nach vielen neuen und immer wieder gescheiterten Versuchen zur Besserung haben wir uns schweren Herzens dafür entschieden, für Pina ein neues geeignetes zu Hause zu suchen und haben dieses auch bei unserer Bekannten Monika und deren Tochter Lisa gefunden. Wie viele wissen ist Pina ein absolut lauffreudiger Hund und hat somit jede Menge Spaß beim gemeinsamen Joggen, Radfahren oder Ausreiten mit Monika. Wir sind sehr froh darüber für Pina ein so tolles zu Hause gefunden zu haben und davon überzeugt hiermit die richtige Entscheidung für alle getroffen zu haben.
Ja und dann...dann kam völlig ungeplant und total spontan unsere Yuma-Maus im Dezember in unser Heim. Das kommt davon wenn Frauchen zuviel im Internet surft und plötzlich über eine kleine süße 9 Wochen alte dark red-bi Hündin stolpert und sich zusammen mit Herrchen auf den ersten Blick in sie verliebt. Mit Yuma - so haben wir sie getauft - ging ein großer Wunsch von Wolfgang (und mir) in Erfüllung - unsere erste Australian Shepherd Hündin aus reiner Hütelinie.
Somit war eigentlich klar, dass aus dem bevorstehenden Wurf von Aponi & Creeden im Februar 2011 kein Welpe bleiben wird. Nicht weil wir keinen Welpen aus dieser Verpaarung wollten, denn das wollten wir ja eigentlich schon, aber da ja im Dezember unsere Yuma eingezogen ist und wir nie mehr als fünf Hunde haben wollten, hatte sich dies für uns erübrigt...aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt ;-) Ja genau, hier spreche ich von unserer Fly, welche es schaffte sich binnen kurzer Zeit in unsere Herzen zu schleichen...
Leider zeigte sich nach Blues Hüteerstausbildung im Mai dass sie und Wolfgang einfach nicht zusammen harmonieren. Da der Funke nicht überspringen wollte, ihm die nötige Zeit für ihre weitere Hüteausbildung fehlt und wir dann noch feststellten, dass sie sich in unserem Rudel nicht wohl fühlt haben wir uns nach langem und sorgfältigem Überlegen dazu entschieden uns von Blue zu trennen. Blue wurde Ende September über unseren Freund und Schäferkollegen Sven an einen Schäfer weitervermittelt, bei dem man ihr direkt anmerkte, dass sie genau dort hingehört. Hier hat sie ihre kleine Familie und ihre Schafe und ist wunschlos glücklich.
Nicht immer kommt alles so wie man es gerne hätte, und so verließ uns Yuma nach einem tragischen Autounfall im Oktober. Wir alle haben hiermit einen schweren Verlust erlitten und vermissen sie noch immer. Wir hoffen dass es ihr dort wo sie jetzt ist gut geht und werden immer an sie denken.
Im August 2012 haben wir uns einen weiteren Traum erfüllt: Ein Haus mit viel Platz für unsere Kinder und die Hunde sowie einer Erweiterung des Futterverkaufs in Form eines Ladengeschäftes - unserer Futterkammer. Eigentlich sind es ja zwei Häuser. Das vordere Haus haben wir unterteilt in eine Mietwohnung sowie eine gemütliche komplett neu eingerichtete Ferienwohnung. Im hinteren Haus, den Nebengebäuden und dem Garten leben und arbeiten wir zusammen mit unseren Mädels und den Hunden. Es ist noch lange nicht so wie wir es haben wollen, aber es wird.
Im
Januar 2013 hatte unsere Stammhündin Aponi ihren
dritten und letzten Wurf aus dem sich Wolfgang direkt
nach der Geburt ein so genanntes "Pick Puppy"
gesucht hatte, wollte er doch so gerne wieder
einen Zwerg aus ihr behalten. Doch die Bedingung
war dass nur etwas ganz besonderes bleibt. Ja
und genau dieses besondere kam dann tatsächlich
auf die Welt - unsere
Eve. Als Wolfgang sie kurz
nach der Geburt auf der Hand hielt sagte er: Und
das ist meine... Ganz klar dass sie von ihrem
Aussehen her was Besonderes ist, doch dann
musste eben auch noch der Charakter passen,
immerhin brauchen wir ja einen Hund der sich in
unserem Rudel und Alltag integrieren kann... Ja
und was soll ich sagen, Wolfgang hätte keine
bessere Wahl treffen können ;-)
Im Mai 2015 wurde ein großer Traum war - unser Rusty zog endlich bei uns ein! Auf ihn haben wir so lange gewartet. Schon länger war klar dass wir gerne mal einen eigenen Rüden hätten, am liebsten einen "kleinen" dark red-tri der idealer weise unseren Hank bei seiner Arbeit an den Schafen unterstützen und später mal diese Arbeit komplett übernehmen würde. Freundlich, offen, neugierig, mit einer guten Portion Pep und trotzdem gut zu händeln...ja wünschen kann man sich so viel, doch manchmal gehen Wünsche auch in Erfüllung. Und genau dies passierte in unserem Fall. Im Dezember 2014 machten wir uns wieder einmal auf die Suche und blieben dann auf der Homepage von Rustys Züchterin hängen. Da der Weg doch etwas weiter ist, konnten wir leider nicht gerade einfach mal so zum kennen lernen hinfahren, bzw. hinfliegen...Ich muss dazu sagen das unser Rusty aus Kanada kommt ;-) Lange fieberten wir seiner Geburt entgegen, dann der Zusage ob wir ihn haben dürfen und dann noch die lange Zeit, bis er endlich mit 15 Wochen im Flugzeug zu uns fliegen durfte. Aber wisst ihr was - jede Sekunde hat sich bisher gelohnt ¤
Unsere Fly lebt seit Oktober 2015 komplett bei meiner Schwester Jasmin und ihrem Mann Jan. Die Maus fühlt sich bei den Zwein einfach hundewohl und genießt die alleinige Aufmerksamkeit total. Es viel mir nicht leicht, aber es war das Beste was ich für Fly - und meine Schwester ;-) - habe tun können. Jasmin und Jan lieben die Maus schon immer und sie hat einen ganz besonderen Draht zu ihnen. Seit 2016 sind Jasmin und Fly im Rally-Obedience tätig, was Beiden viel Spaß macht. In ca. 1 1/2 Jahren wird sie ihren letzten Wurf bei uns haben und danach ihre wohlverdienten Zuchtrente antreten.
Im April 2016 war es dann soweit, unsere Eve hatte ihren ersten Wurf und schon lange war klar, dass aus diesem Wurf eine Hündin vorerst bei uns bleiben darf. Die Entscheidung viel uns nicht schwer und wir entschieden uns gemeinsam für die bildhübsche und quirlige Maus Jill. Ich schreibe deshalb vorerst, weil von Anfang an klar war dass sie einmal zu Mischa & Eva ziehen wird. Sie ist quasi unser "Patchworkfamilienhund". Sprich unter der Woche ist sie bei uns und am Wochenende oder auch sonst sobald die beiden Zeit haben ist Jill bei ihnen. Mischa trainierte von Anfang an mit ihr und die beiden sind ein tolles Team. Seit Mai 2017 lebt Jill nun komplett bei den Beiden. Mischa ist für den Bereich Unterordnung und Schutzdienst zuständig, Eva fürs Agility.
Aisha ging nach ihrem letzten Wurf im Jahr 2016 in ihre verdiente Zuchtrente. Da wir leider nicht all unsere Hunde behalten und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Zucht führen können, in welcher die Hündinnen nicht wie bei manch anderen jährlich belegt werden und das am Besten bis sie 10 Jahre alt sind, haben wir uns nach vielen Tränen dafür entschieden für Aisha eine neue Familie zu suchen. Sie lebt seit Ende des Jahres bei Britta [Jochens Schwester (Cookie & Honey)], ihrem Mann Peter und deren Kids Mia und Nio. Sie hat nicht lange gebraucht um dort anzukommen, wurde sie doch von den Kids (ca. im Alter unserer Kids) gleich herzlich empfangen und verbringt viele Knuddeleinheiten mit den Zwein. Wir freuen uns regelmäßig was von der Maus zu hören und zu sehen und wünschen ihr und ihrer Familie alles Liebe und Gute für die Zukunft.
2016 stand ganz im Sinne der Fort- und Weiterbildung: Da mir die Ernährung und Gesunderhaltung meiner Hunde schon immer sehr wichtig war, entschied ich mich 2016 zur Ausbildung zur Ernährungsberaterin mit dem Schwerpunkt Hund und Katze. Da mich diese sehr fasziniert hat, habe ich direkt noch die Zusatzqualifikation Tierheilkunde absolviert und habe im Anschluss noch eine 2-tägige Schulung zur Labordiagnostik besucht. Seither erarbeite ich passende Ernährungspläne für Hunde, ganz egal ob jung oder alt, übergewichtig oder krank. Hiervon profitieren natürlich nicht nur meine Kundenhunde, sondern auch meine Eigenen sowie meine Welpen und deren Familien.
Des weiteren besuchte ich Seminare zu den Themen "Zucht und Wesen", "Was Welpen wirklich brauchen", "Hunde Analyse: Fit für Zucht und Sport", "Allergien" und "Trennungsangst".
Total beflügelt von den vielen neuen Infos und dem Drang noch mehr zu lernen, habe ich 2017 mit der Ausbildung zur Heilkräuter-, Vitalpilz- und Armomaölberaterin für Hunde begonnen.
Unsere Tochter Emily "nervte" uns schon lange
damit dass sie auch einen Hund haben möchte mit
dem sie trainieren kann, denn mit denen von Mama
darf sie das ja nicht. Nach langem beraten und
diskutieren, nachfragen und persönlichem Abwägen
haben wir uns dann dazu entschieden, dass sie
einen Welpen aus Eve & Rusty behalten dürfe
(Wurfplanung ursprünglich Frühjahr 2019), da
dies auch unsere persönliche Traumverpaarung
ist. Doch manchmal kommt alles ganz anders als geplant...Flys
letzter Wurf wurde im
Februar 2017 geboren. Und Fly und Emily, das war ja
schon immer so eine Sache...war es doch
unheimlich schwer für Emily als Fly damals zu
meiner Schwester gezogen ist. Ja und nun war er
da, der Wurf von Fly und Rusty...und mit ihm
eine ganz besondere Maus: Emilys
Lynn.
Was hatte ich schlaflose Nächte, der Kopf
brummte mir von dem vielen überlegen ob oder ob
nicht!? Nicht dass sie mir nicht auch gefallen
hätte, und Wolfgang gefiel sie ja von Anfang
an...aber ich war mir nicht sicher ob Emily der
Aufgabe schon gewachsen ist. Und wisst ihr was,
sie könnte es besser nicht machen und wir sind
so stolz auf sie. Dass die zwei gemeinsam die
Welpenschule machen würden das war klar, doch
spätestens bei der Junghundestunde dachte ich
mir hört sie auf. Aber nein, sie zieht es voll
durch und ist voller Elan dabei - einfach toll
und die beiden passen so gut zusammen. Wenn wir
einen Welpen für uns ausgewählt haben, dann war
es schon immer etwas quirliges. Doch für Emily
war klar, können wir so einen Welpen nicht
behalten und wir brauchen eher etwas ruhigeres
und sanftes. Lynn ist in dieser Hinsicht schon
ein Ausnahmehund würde ich sagen, bis heute hat
sie den Mädels (und auch uns) noch nie weh
gemacht, lediglich eine Hose musste mal dran
glauben. Aber Lynn ist auch anders als unsere
anderen Hunde. Sie ähnelt total unserer Emily
vom Kopf her ;-) Mehr über
Lynn gibt es auf ihrer Seite.
Leider kommt auch irgendwann im Leben der Tag,
an dem wir uns von einem geliebtem
Familienmitglied trennen müssen :-( Dies war bei
uns im September der Fall. Wir haben versucht
was nur ging und unser
Hank hatte
gekämpft wie ein Löwe...doch nach seinen 2
Hirnschlägen Ende August, von denen er sich
soweit wieder gut erholt hatte, muss der nächste
Ende September gefolgt sein, denn es ging rapide
abwärts und er hatte nur noch Schmerzen trotz
ausreichend Medikamenten, sodass wir uns
gemeinsam dazu entschieden ihn gehen zu lassen.
Es war ein schwerer Schritt, vor allem für
Wolfgang. Immerhin gehörte Hank schon vor mir zu
seinem Leben dazu...Doch wir wissen beide, dass
es das Beste für Hank war und werden ihn immer
in unseren Herzen tragen. Er fehlt uns sehr...
Im November war es dann endlich soweit, der Wurf von Eve & Rusty wurde geboren. Auf diesen Wurf habe ich lange gewartet und hingefiebert, da sich meiner Meinung nach Eve & Rusty einfach perfekt ergänzen. Natürlich war von Anfang an klar, dass aus diesem Wurf auf jeden Fall ein Zwerg bei uns bleiben würde. Immerhin war dies meine Traumverpaarung. Die Entscheidung welche Maus bei uns bleiben soll, war eigentlich auch ruck zuck gefallen und von Woche zu Woche wurde klarer, dass sie auf jeden Fall zu uns und unserem Rudel passt. Und so wurde Milou ein Teil unseres Rudels. Ein Hund der es einem immer recht machen will und einfach nur jede Menge Spaß macht. Sie ist äußerst lernwillig und sehr talentiert. Ein quirliges Mäuschen würde ich behaupten ;-) Näheres zu Milou gibt es auf ihrer Seite.
Es dauerte leider nicht lange bis wir den nächsten Schicksalsschlag erlitten... einen Tag vor Nikolaus mussten wir erneut diesen schweren Schritt gehen und meine Seelenhündin Aponi gehen lassen. Sie hatte seit der Kreuzbandoperation zunehmend Schmerzen und die Probleme beim Laufen wurde immer mehr, da sich operationsbedingt eine Fehlstellung entwickelte, welche ihr oben auf die Wirbelsäule und die Nerven drückten. Trotz starker Schmerzmittel und Cortison wurde es nicht besser und nachdem Api dann noch ihren Hank verlor, ging es rapide bergab. Nachdem sie dann noch das Fressen einstellte, welches sie wie jeder weiß über alles liebte, wussten wir dass die Zeit nun gekommen war.
So wie es Wolfgang im Oktober ging, so ging es nun mir. Ein Stück meiner heilen Welt ist zerbrochen und meine geliebte Aponi weilt nun nicht mehr unter uns. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an sie denke, gerade in schweren Stunden wünschte ich mir, dass ich sie an meiner Seite hätte. Ich hoffe sie und Hank toben und spielen zusammen mit unsere Yuma im Himmel und schauen immer mal wieder auf uns runter. Wir werden euch immer lieben...
Auch wenn ich dachte wir hätten 2017 schon genug Schicksalsschläge hinter uns, so zeigte uns da Jahr 2018 dass es immer noch schlimmer geht.
Ende Januar ergab sich für uns die Chance auf einen Border Collie Rüden mit Verwandtschaft zu unserem Hank von Hanks Züchter. Wolfgang überlegte lange ob er diesen Schritt wagen solle, denn immerhin ist der Rüde noch nicht fertig am Vieh ausgebildet und Wolfgang hat hierfür nicht sonderlich viel Zeit. Doch nach zwei Nächten Schlaf entschieden wir uns für ihn und holten Joe, welcher bereits 9 Monate alt war, zu uns nach Hause. Dank unseres unkomplizierten und offenem Rudel gab es keinerlei Probleme. Selbst Rusty akzeptierte Joe und zeigte ihm auf freundliche Art dass das hier seine Mädels sind ;-) Joe brauchte etwas, bis er sich an die neue Situation und das Leben bei uns gewöhnt hatte. Doch er lernte schnell und wurde von Woche zu Woche offener und fand in Milou eine tolle Spielgefährtin. Wolfgang nahm sich wirklich die Zeit mit Joe an den Schafen zu Trainieren und fuhr dafür auch jede Woche nach Speyer zu German Braun, um sich helfen zu lassen. Mitte Mai war es dann soweit, Wolfgang und Joe waren ein Team geworden und er freute sich schon riesig auf die gemeinsame Zukunft mit ihm. Doch es kam alles anders als geplant...den kaum hatte er es ausgesprochen, wurde Joe einen Tag später beim Spazieren gehen im Feld von einem Autofahrer überfahren :-( Es ist für uns alle noch immer so unreal und ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es Wolfgang dabei erging, immerhin war er dabei und musste mit ansehen, wie sein Joe überfahren wurde und dass nur, weil der Fahrer (welcher dort noch dazu überhaupt nichts zu suchen hatte) ihn angeblich nicht an der Seite habe liegen sehen und als er mit den Vorderrädern drüber fuhr noch dachte es sei ein Stein gewesen, um dann direkt mit den Hinterrädern auch noch drüber zu fahren. Ich weiß wie es ist, einen geliebten Hund durch einen Autounfall zu verlieren und ich bin heil froh darüber, das Joe wie auch meine Yuma damals davon nicht viel mitbekommen hat, da er direkt danach tod war. Wolfgang hat nach wie vor damit zu kämpfen und ich weiß nicht, ob er sich jemals noch mal einen Border Collie holen wird. Ich glaube mittlerweile sind es drei die er schon angeboten bekommen hat, doch er ist einfach noch nicht so weit. Auch wenn Joe nur kurz ein Teil unseres Rudels war, hat auch er eine große Lücke hinterlassen.
Das Jahr näherte sich dem Ende und unsere Co-Owned Nachzuchthündin Hazel brachte ihre ersten Welpen zur Welt. Leider zog sich hier dass durch, was ich bisher schon in allen Co-Owned-Würfen hatte und wir mussten uns direkt von einem Zwerg verabschieden, welcher tot geboren wurde. So etwas ist immer hart und sehr schmerzhaft... doch es gehört leider auch dazu. Ich denke mir immer dass ich mich eigentlich glücklich schätzen sollte, bei insgesamt 16 Würfen (14 Aussies und 2 Border) bisher nur 3 Zwerge während/unmittelbar nach der Geburt verloren zu haben, aber glaubt mir, in dem Moment ist einem das alles egal.
Lange Zeit den Wurf zu genießen hatten wir leider nicht, da mich im Dezember der bisher härteste Schicksalsschlag in meinem Leben traf. Meine geliebte, schwerkranke Mutter hatte den Kampf an Nikolaus verloren und wir mussten sie am 12. Dezember schweren Herzens gehen lassen... noch heute sitzt die Trauer tief und verfolgt mich teilweise bis in meine Träume. Ich glaube wenn dir deine Mutter genommen wird, ist dies mit das schlimmste was dir passieren kann, vor allem wenn sie gerade mal 55 Jahre alt werden durfte. Noch heute zünden wir täglich eine Kerze für sie an und versuchen sie so gut es geht in unseren Erinnerungen und Gesprächen weiter leben zu lassen.
Nach einer wirklich kurzen "Verschnaufspause" ging es auch schon mit dem nächsten Wurf weiter. Dem vorletzte Wurf unserer Eve - und zwar der erste Wiederholungswurf. Ich hatte immer gesagt dass ich eigentlich nicht viel von Wiederholungswürfen halte, doch diesen musste ich einfach wiederholen. Ihr könnt euch sicher schon denken wer hier der Vater wurde: Unser guter Rusty-Boy. Der erste Wurf verkörpert all das, was ich mir an einem Aussie wünsche...also warum lange nach einem anderen Rüden suchen, wenn man doch den für sich perfekten Deckpartner schon gefunden hat. Und so kam es, das Eve & Rusty uns Anfang Februar 2019 erneut ganz tolle Welpen schenkten. Ich muss dazu sagen, dass wenn ich gewusst hätte was mit meiner Mama passiert, ich diesen Wurf sicher noch ein oder zwei Läufigkeiten verschoben hätte...doch da war es schon zu spät und Eve bereits tragend. Auf der einen Seite lenkte mich der Wurf natürlich gut ab, aber auf der anderen hatte ich gar nicht richtig die Chance um zu trauern. Immerhin hatte ich ja während es passierte noch die Hazel-Zwerge zu Hause. Aber nichts desto trotz bin ich sehr dankbar über diesen tollen Wurf, auch wenn er mich wegen der Umstände sehr viel Kraft gekostet hatte.
Und
so war nur auch der letzte Tropfen, welcher das
Fass zum überlaufen brachte gefallen, und ich
entschied mich erstmal eine Pause einzulegen und
mich mehr auf mich, meine Familie und die Tiere
zu konzentrieren. Diese war auch bitter nötig
und es tat einfach mal gut. Lenja kam dies
natürlich zu Gute, denn nun war auch ihre Zeit
gekommen sich ihren Wunsch zu erfüllen. Wollte
sie doch schon so lange auch einen eigenen Hunde
haben und wie ihre Schwester selbst mit ihm auf
den Hundeplatz gehen. Da sie ein etwas anderes
Temperament als Emily hat, war klar dass wir für
sie nicht die ruhigste vom Eve & Rusty-Wurf
behalten sollten. Und da nur red-tri Mädels
geboren wurden, war Lenja um zu glücklicher dass
sie nun nicht nur ihren eigenen Hund bekommen
würde, sondern auch noch einen in ihrer
Lieblingsfarbe. Lenja entschied sich nachdem
klar war, dass sie einen behalten darf, für die
kleine
Oona.
Sie hat viel Ähnlichkeit mit ihrer Vollschwester
Milou, aber ist vom Typ her doch ein wenig
ausgeglichener und passt wunderbar zu Lenja. Die
Beiden trainieren, wie auch Emily und Lynn,
fleißig auf dem Hundeplatz und befinden sich
bereits in der Anfängergruppe. Wenn ich nicht
bald Gas gebe, überholen sie mich alle beide ;-)
Aber momentan muss meine Hundesportkarriere leider wieder einmal hinten anstehen, denn statt allgemein kürzer zu treten (wie eigentlich geplant) habe ich mir doch tatsächlich noch mehr „aufgehalst“. Seit Januar 2019 bin ich Vorstandsmitglied auf dem Herxheimer Hundeplatz und Co-Trainer der Agilityeinsteiger. Halte alle 6 Wochen einen Welpenstammtisch nach der Welpenstunde (was mir total viel Spaß macht), bin dort zuständig für die Homepage und weil dies alles noch nicht genug ist, habe ich mich noch für die Ausbildung zur Hundefitnesstrainerin entschieden, welche derzeit im vollen Gange ist.
Hinzu kommt dass wir unseren Pferdestall abreißen müssen, da dort ein Kindergarten gebaut werden soll, und noch immer auf der Suche sind wo wir ihn wieder errichten können. Und glaubt mir, das ist gar nicht so einfach :-( Auch hier kam bei Wolfgang und mir schon des Öfteren der Gedanke, einfach alles hinzuschmeißen. Aber was dann!? Denn eigentlich ist genau das unser Leben! Unsere Kids und die Tiere...dafür leben wir!!! Und deshalb kämpfen wir weiter und hoffen bald eine für uns akzeptable Lösung zu finden.
Das AHA-Jahr oder auch das Jahr der Veränderung - Das Jahr 2020: Ein Jahr mit dem niemand gerechnet hätte, ein Jahr dass einem zum Nach- und eventuell Umdenken bewegt. Für uns definitiv ein Jahr der Veränderungen und Herausforderungen. Wir habe im Juni die Zusage des Bauantrags zur Nutzungsänderung und zum Neubau der Hundepensionsräume erhalten und dann im August tatsächlich auch die Zusage für unseren Pferdestall, welcher nun bei uns hinten im Garten gebaut werden darf. Niemals hätten wir dies für möglich gehalten, das der Traum von den Pferden hinterm Haus tatsächlich Wirklichkeit werden würde.
Somit könnt ihr euch sicher vorstellen was hier gerade los ist, denn so ein großes Projekt bedeutet natürlich nicht nur viele Kosten, sondern auch verdammt viel Arbeit und Ausdauer. Die Zeit rennt, denn schon bald müssen unsere Pferde den alten Stall verlassen. Das Eve statt im Juli nun erst Ende August läufig wurde, hätte sie nicht besser timen können. So können wir unsere ganze Kraft und Zeit in den Um- und Neubau stecken und wenn dieser fertig ist dann in den letzten Wurf von unserer Eve.
Alles weitere über unsere Hunde gibt's hier.